Spirituelle Krisen

Um der heutigen schnelllebigen Zeit mit den immer wieder sich verändernden Anforderungen eine innere Kraft entgegen setzen zu können, sind Oasen der Ruhe im Alltag wichtig. So ist es erfreulich, dass immer mehr Menschen sich meditativen Systemen und Übungen zuwenden. Laut einer repräsentativen Umfrage von Fokus üben mittlerweile 3 Prozent der deutschen Bevölkerung zwischen 16 und 69 Jahren regelmäßig Yoga, der Prozentsatz von Praktizierenden des Zen und/oder Anhängern des Buddhismus dürfte ähnlich groß sein. Klöster und Seminarhäuser bieten Kontemplationen oder Tage der Stille an. Jedoch nicht jede Methode taugt für jeden. Eine unsachgemäße Anleitung, ungenügende innere Vorbereitung oder leider auch mangelnde psychische Stabilität des Übenden können eine tiefgehende Krise auslösen.

Menschen mit schwierigen Startbedingungen suchen oftmals schon (zu?) früh Trost und Hilfe in der geistigen Welt. Oft gibt dies Kraft für den konkreten Alltag, wenn jedoch die Liebe zum Spirituellen auf Enttäuschung und Abkehr von der materiellen Umgebung basiert, erfordern ganz konkrete irdische Notwendigkeiten manchmal mit Macht die volle Aufmerksamkeit. Konflikte mit den Eltern, dem Partner oder dem Vermieter treten vermehrt auf oder finanzielle Schwierigkeiten lassen nicht zur Ruhe kommen.
Wenn spontane spirituelle Erfahrungen wie paranormale Erlebnisse, Nahtoderfahrungen oder plötzliches Erwachen der „Kundalinienergie“ überraschend und mit Macht auftreten, können sie oftmals von den Betroffenen nicht in ihr bisheriges Weltbild eingeordnet werden und daher tiefe Ängste auslösen. Dann ist ein Therapeut hilfreich, der sich im Bereich von Meditationserfahrungen auskennt.

Im Therapeutennetz S.E.N. treffen sich Menschen, die eine psychotherapeutische Ausbildung absolviert haben und selber eine spirituelle Richtung schon seit einiger Zeit pflegen. Das SEN (Spiritual Emergence Network) wurde in den USA vom Ehepaar Christina und Stanislav Grof gegründet und existiert in Deutschland seit 1993. Es hat sich in unserem Raum die Doppelbedeutung „Spirituelles Entwicklungs- Netzwerk“ (Spirituelle Fragen und Themen tauchen als neue Qualität auf) oder „Spirituelle Emergency (Katastrophe, innere Not) Netzwerk“ heraus kristallisiert.
Als SEN-Therapeutin begleite ich gerne Menschen auf ihrem Weg, diese Krise zu einer Chance werden zu lassen.
(Hinweis auf Artikel in der Zeitschrift INFO 3, Nr. 3, März 2009: „Spirituelle Wegsuche und Psychotherapie – Grenzerlebnisse und ihre Gefahren“)


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Jeder spirituelle Weg, der nicht im Alltag endet, ist ein Irrweg.“ (Williges Jäger)




 














 

 

 














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