Einzel-Supervision für Therapeuten

Es gibt Patienten, die den Therapeuten immer wieder an die eigenen Grenzen führen. Oft handelt es sich dabei um Spiegelungsphänomene, die eigene noch nicht genügend bearbeitete Themen an die Oberfläche bringen. Nicht mit jedem Patienten kann Therapeut gleichermaßen erfolgreich arbeiten. Im Sinne der Psychohygiene kann es da manches Mal richtig sein, an einen Kollegen zu überweisen, der mit dieser Art von Problemen leichter umgehen kann – das schont die Nerven des Therapeuten, verkürzt die Therapiedauer für den Patienten und spart obendrein noch Kosten für die Krankenkasse.

Es gibt jedoch auch therapeutische Situationen, wo diese Reibung Wärme erzeugt und so für beide Seiten eine durchaus konstruktive Erweiterung der eigenen bisherigen Grenzen stattfinden kann. Als Leiterin eines Qualitätszirkels habe ich immer wieder beobachten können, dass die Probleme, die Kollege A vorstellt, sich trotz unterschiedlichster Patienten sehr ähnelten und deutlich unterschieden von den therapeutischen Verstrickungen, die Kollege B vorstellte.
Nach 25 Jahren Niederlassung in eigener Praxis ist für mich der Beruf des Psychotherapeuten noch immer der „schönste Beruf der Welt“. Er verpflichtet uns immer wieder aufs Neue, an der eigenen Entwicklung zu arbeiten, was andere in ihrer Freizeit tun müssen. Gerne helfe ich Ihnen dabei, in den Verstrickungen eine Wachstums-Herausforderung zu sehen.
(Hinweis auf Berlin-Vortrag: Seelische Belastungen von Psychotherapeuten)


"
Einem Menschen seinen Schatten gegenüberstellen heißt, ihm auch sein Licht zeigen…
Wer zugleich seinen Schatten und sein Licht wahrnimmt,
sieht sich von zwei Seiten und damit kommt er in die Mitte.“

(C.G.Jung)



 


 

 


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