Fortbildungsangebote-
für Ehren- und Hauptamtler in der Geflüchteten-Hilfe

Viele Traumatisierte, ob Neuankömmlinge oder Alteingesessene, erleben sich oft als anders und verstehen sich manchmal selber nicht. Andere bezeichnen ihr Verhalten vielleicht als „schräg“. Die Botschaft der Traumatherapie kann dann entlastend wirken: „Jedes Verhalten hat seinen Grund. Ein Trauma ist die normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis!“. Eine klare Positionierung ist wichtig, sie gibt denen, die Schlimmes erlebt haben, die Würde zurück. Ein Verstehen ist sowohl für die Betroffenen wie für eine helfen wollende Umgebung wichtig.

  1. Ich biete Seminare für professionell und ehrenamtlich Engagierte in Fortbildungsinstituten, öffentlichen oder privaten Integrationsdiensten an. Folgende Themen werden dabei behandelt:
    • Was ist eigentlich genau ein Trauma und woran erkennt man es?
    • Was sind Flashbacks und Trigger, wieso sind diese Symptome zunächst normal?
    • Woran kann ich erkennen, ob die anfänglichen Symptome mit der Zeit wieder abklingen oder ob eine Fachkraft hinzugezogen werden sollte?
    • Wieso verhalten sich Traumatisierte oft so eigenartig?
    • Was ist für mich als HelferIn oder BegleiterIn wichtig zu beachten?
    • Wie kann man den Betroffenen helfen, wieder Boden unter die Füße zu bekommen und im bewusstseinsklaren Hier und Jetzt anzukommen?

    Die Neuankömmlinge haben zumeist in ihrem Heimatland, auf der Flucht oder auch bei der Ankunft menschenunwürdige Verhältnisse erlebt und demütigende Erfahrungen gemacht. Ein schreckliches Erlebnis führt nicht zwangsläufig zu einer Traumatisierung. Das Ankommen und Überlebthaben ist zunächst eine gelungene Erfahrung, die von Intelligenz und Ducrhhaltevermögen zeugt. Ein lebensbedrohliches Ereignis, das die eigenen Bewältigungsmöglichkeiten bei weitem übersteigt, vor allem als wiederholte Erfahrung, löst Gefühle von Ohnmacht und Verlassenheit aus. Die natürlichen Gefahrenabwehrstrategien wie Kämpfen oder aus-der-Situation-fliehen sind nicht mehr möglich. Die absolute Hilflosigkeit führt zu Verzweiflung und Wut, oft auch Erstarrung und Dissoziation. In den ersten Wochen sind Schlafstörung, Verwirrtheit, Sprachlosigkeit, Schreckhaftigkeit und Alpträume normal, wenn sie jedoch länger andauern, sollte fachliche Hilfe aufgesucht werden. Doch auch wenn sich Fluchterlebnisse nicht dermaßen manifestieren, können Methoden und Übungen aus der Traumatherapie bei psychischen Belastungen für Flüchtlinge und Helfer hilfreiche Werkzeuge sein.

  2. Ich arbeite in einigen Traumanetzwerken mit und gebe auch dort gelegentlich eine Fortbildung über Körpertherapie oder traumasensibles Yoga.Ich bin MItglied in der Clearingstelle für die Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch beim BuMi für F,S,F,J in Berlin und habe den Arbeitskreis "Körpertherapeutische Verfahren" der deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie mit aufgebaut.

"Tu Deinem Körper Gutes,
damit Deine Seele Lust hat
darin zu wohnen“
(Terese von Avila)

 




























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