Fortbildungsangebote -
Yogalehrer und andere Körpertherapeuten

Fortbildungsangebote für Yogalehrer und Körpertherapeuten finden Sie auf der Seite Weiterbildung TSY


Die Arbeit mit dem Körper ist heute ein Grundbestandteil in der Therapie mit Patienten, die an einer Traumafolgestörung leiden. Zum Glück wird dies auch von immer mehr Kliniken und therapeutischen Einrichtungen erkannt. Wir wissen heute, dass Erinnerungen nicht nur in Form von Geschichten und Bildern aufbewahrt werden, sondern dass es auch ein „Körper-Gedächtnis“ gibt. Übungen mit und am Körper können dies freisetzen. So kann durch eine Lösung von körperlichen Verspannungen der bisher verdrängte seelische Schmerz sich zeigen. Kenntnisse aus dem Bereich der Trauma
therapie sind hilfreich, um kompetent mit dem Aufbrechen von alten Wunden umgehen zu können.
Es gibt einen unmittelbar komplementären Zusammenhang zwischen Trauma und Yoga: Ein Trauma bewirkt Atemanhalten und flachen Atem – Yoga vertieft den Atem. Ein Trauma zersplittert, fragmentiert – Yoga verbindet, usw. Das Wieder-Ankommen im Körper führt zu der Stelle, wo der Körper verlassen wurde.
YogalehrerInnen und Körpertherapeuten erweitern ihre therapeutische Kompetenz und gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit SchülerInnen, bei denen die Entspannung alten Schmerz freilegt.

Buch-Hinweis: Yoga in der Traumatherapie,
erschienen bei Klett-Cotta in der Reihe Leben Lernen Nr. 230:

„Schmerzerfahrungen werden… im Gehirn gespeichert, sie hinterlassen im Körper
eine Inschrift, ein Engramm. Engramme von erlebten Schmerzen… können über
lange Zeit „stumm“ bleiben
und eine Art „Winterschlaf“ abhalten….
Wenn jedoch ….kann es zu
einer plötzlichen Wiederaktivierung … der „gespeicherten“ Schmerzsymptome kommen.“
(Aus: Joachim Bauer: Das Gedächtnis des Körpers)



Yoga in der Traumatherapie,
erschienen bei Klett-Cotta in der Reihe
Leben Lernen Nr. 230.









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