Fortbildungsangebote -
Arbeitskreis

Seit Mai 2007 bin ich im Austausch mit der Kollegin Angela Dunemann, die ebenfalls Therapeutin und Yogalehrerin ist. Wir trafen uns auf einer Tagung zum Thema „Körperpotenziale in der Traumatherapie“ und stellten fest, dass wir beide bereits seit einiger Zeit daran arbeiten, das heilsame Potenzial von Yoga in die Therapie mit traumatisierten Menschen einfließen zu lassen. Unsere Gespräche führten zur gemeinsamen Arbeit an dem Buch „Yoga in der Traumatherapie“, das im Frühjahr 2010 bei Klett-Cotta veröffentlicht wurde.

Im Rahmen unserer Seminartätigkeit begegneten wir oft Kolleginnen und Kollegen, die für sich privat Yoga üben und sich durch unser Buch ermutigt fühlten, diese Kraftquelle auch für ihre therapeutische Arbeit zu nutzen.

Unter den Teilnehmern sind erfahrene Psycho-TherapeutInnen, Körpertherapeuten und Yogalehrer genauso vertreten wie StudentInnen. Seit November 2013 haben wir uns nun zu viert zu einem Expertenteam zusammengeschlossen und bieten seit Ende 2014 eine Ausbildung in TSY an (siehe www.traumasensiblesyoga.de). Sie sensibilisiert den Blick für die Besonderheiten von Menschen mit Traumafolgestörungen. Nach einem Erkennen und Verstehen werden Hilfen für den Umgang mit akut auftretenden Flashback-Erlebnissen deutlich.

Die Fortbildung umfasst vier Module. Darauf aufbauend ist ein kontinuierlicher etwa 2-3 Jahre dauernder Gruppenprozess im Aufbau, bei dem in vertrauensvoller Atmosphäre achtsam die eigenen Traumata angeschaut und langsam integriert werden können. YogalehrerInnen können diese Fortbildung als Aufbaustudiengang wählen. Auch Psychotherapeuten und psychosomatisch tätige Ärzte können davon profitieren. Sie lernen, die in achtsamer Selbstbegegnung erfahrenen Heilwirkungen an Patienten weiterzugeben und verbal vermittelte Einsichten körperlich zu verankern. Kurze Übungssequenzen zur Erdung, Stabilisierung und/oder Energetisierung lassen sich leicht in den therapeutischen Alltag integrieren.

Die Bedeutung von Yoga, Meditation und Achtsamkeit wird immer mehr von Kliniken und anderen therapeutischen Einrichtungen erkannt, nicht zuletzt auch durch die vielen wissenschaftlichen Studien und Veröffentlichungen der vergangenen Jahre: Die Wirkung lässt sich mittlerweile auch in Längsschnittstudien nachweisen. Strukturelle und funktionelle Hirnscans machen deutlich: Wir haben die Möglichkeit, auch unsere körperliche Materie bis zu einem gewissen Grad selbst zu gestalten.

"Tu Deinem Körper Gutes,
damit Deine Seele Lust hat
darin zu wohnen“
(Terese von Avila)



 

 

 

 

 

 

































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