Paarberatung

In Mediationsgesprächen habe ich oftmals die Erfahrung gemacht, dass einer der Partner mir schon im ersten oder zweiten Gespräch – im Beisein des Anderen – Dinge erzählt, die für diesen trotz jahrelanger Beziehung eine völlige Überraschung sind. Der Paartherapeut Michael Lukas Moeller stellt in seinem Buch „Die Wahrheit beginnt zu zweit“ fest, dass ein verheiratetes Paar in den USA durchschnittlich nur noch vier Minuten täglich für ein gemeinsames Gespräch aufbringt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass Sprachlosigkeit die größte Bedrohung für eine Partnerschaft ist.

Zuhören will gelernt sein, ebenso wie das Sich-Mitteilen ohne Vorwürfe, Schuldzuweisungen oder Verallgemeinerungen wie „immer“ oder „nie“. Ein unparteiischer Dritter kann bei beiden Seiten leichter das zugrunde liegende verletzte Gefühl oder das tiefe, nie geäußerte Bedürfnis erkennen und es in eine emotionsfreiere Sprache übersetzen, die dem Anderen ein Zuhören erleichtert.
Die Veränderung festgefahrener Sprach- und Denkgewohnheiten ist zunächst „harte Arbeit“, lohnt sich aber: Eine Statistik fand heraus, dass Verheiratete oder unverheiratet Zusammenlebende nicht nur länger leben und im Durchschnitt gesünder sind, sie sind auch zufriedener mit ihrem Leben und in der Regel glücklicher.

 


„Die mit dem Rücken zur Sonne stehen, sehen nur ihren eigenen Schatten.“

(Khalil Gibran)







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